Kerstin Hoffmann

Galerie zu geometrischen Ornamenten und natürlichen Strukturen

mathematisch, geometrische Basis (p2mm – KH)

Ornamente sind in allen hochentwickelten Frühkulturen entstanden (Japan, Mesoamerika, Indonesien). Sie zeigen spezifische Besonderheiten, wie die eher geometrischen Muster der Antike oder die Verwendung von Knotenmotiven bei den Kelten. Ihre Blüte erreichte die Ornamentik jedoch in der islamischen Kultur. Sicher darin begründet, weil hier die Abbildung der menschlichen Gestalt nicht erlaubt war. In der Alhambra in Granada/Spanien kann man noch heute die Mauren als Meister der Ornamentkunst bewundern. Es sind nicht nur einfache Verschiebungen eines Elementes zu finden, sondern die Muster enthalten komplexe Anwendungen von Symmetrien und Drehungen.

Alle Ornamente lassen sich unendlich in der Fläche weiterführen. Die  periodische Aufteilung innerhalb der Fläche unterliegt zwar mathematisch geometrischen Gesetzmäßigkeiten,  die 1924 durch die 17 Ebenen Symmetriegruppen bewiesen wurden, sie grenzen das Muster jedoch am Rand nicht ein.

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Kerstin Hoffmann Symmetriegruppe p2mm

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