Kerstin Hoffmann

Galerie zu geometrischen Ornamenten und natürlichen Strukturen

Fotografie – gleichmäßige Strukturen in der Natur (Schäfchenwolken)

In der Ornamentik geht es um Symmetrie. Die Symmetrie ist in der  Geometrie ein Begriff mit einer genauen Definition. Sie beschreibt die Art und Weise wie ein Objekt kongruente Abbilder des Objektes erzeugt bzw. auf sich selbst wieder abbildet. Durch die beruhigende und außerordentlich ästhetische Wirkung, ist die Symmetrie ein Teil des schwer zu erklärenden Komplexes der Schönheit.

Menschen haben von Beginn an regelmäßige Muster geschaffen. Auch wenn allem Anschein nach die Verzierung im Vordergrund stand, haben sich doch sehr unterschiedliche Facetten herausgebildet. Die historischen islamischen Ornamente z.B. sind durchsetzt vom religiösen Glauben der islamischen Kultur.

Es gibt handwerkliche Fabrikationen, die mit Wiederholung in der Fläche spielen und regelmäßige Muster erzeugen. Hierzu gehören das Weben, das Tapezieren und das Verlegen von Fliesen.

Auch in der menschlichen Gesellschaft nimmt das Ordnungsprinzip der Symmetrie eine wichtige Rolle ein. „Zunächst ist Symmetrie ein grundlegender Bestandteil der sozialen Normen der Gegenseitigkeit: Wir erwarten in sozialen Begegnungen faire Behandlung.“ Bis hin zur „goldenen Regel, dass wir andere so behandeln sollten, wie wir selbst gerne behandelt werden würden.“ (Wade, David: Symmetrie. Erlebte Symmetrie, Empfindungen und Gegensätze. In: Designa. Technische Geheimnisse der Traditionellen visuellen Künste, Wien 2015, Seite 290)

Aber gibt es Symmetrie in der Natur? Wenn auch nicht im absolut geometrischen Sinne,  aber doch wenigsten gleichmäßige Strukturen? Trägt die Natur das Ordnungsprinzip der Symmetrie also schon immer in sich – demnach schon sehr viel länger als der Mensch diese nutzt? Dies umschreibt das Thema meiner fotografischen Arbeiten.

 

Wildfenchel

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